Google hat mal wieder die Ranking-Kriterien geändert. Dies hat leider auch dazu geführt, dass einige Webseiten an Sichtbarkeit verlieren mussten.

Zunächst war es ja nur ein Gerücht. Jetzt aber hat es Google offiziell bestätigt: Ein neues Update ist im März auf den Markt gekommen. Dieses sogenannte Fred-Update sorgt für große Verwirrung in der SEO-Szene. Es ist höchst unklar, warum einige Webseiten entweder aufgewertet oder stark abgestraft werden. Mit Fairness hat dies sicherlich nichts zu tun.
Wenn wir uns vor Augen halten, dass Google pro Jahr über 600 Updates an den Ranking Algorithmen vornimmt, dann können wir Barry Schwartz dankbar sein. Barry Schwarz sammelt, verteilt und kommentiert seit über 13 Jahren Informationen von und über Google.

Lieben oder hassen

Entweder hasst man das neue Update, oder man liebt es. Fakt ist aber, dass das Update jetzt hier ist und auch bleiben wird. Das neue Update von Google nennt sich Fred. Mit seinem tollen Namen wird es von vielen SEO’lern heftig diskutiert. Denn durch das neue Update ist eines sicher. Rankings von Webseiten werden große Sprünge nach oben, und leider auch nach unten machen.

Warum hat Google das Fred-Update auf den Markt gebracht?

Zunächst gibt Google keine genauen Informationen über das Update bekannt. Sicherlich kann man es als SEO’ler nicht leugnen, dass es in letzter Zeit zu vielen Veränderungen kam, die auch gravierend waren. Wir reden hier jetzt nicht von allgemeinen kleinen Updates von Google, sondern vom neuen großen Update. Es sind bis heute noch keine genauen Details zu diesem Update aufgetaucht, aber in der SEO-Szene wird dieses Update laut diskutiert und man fragt sich, was denn der Inhalt dieses neuen Updates ist.

Gräbt man tiefer und versucht mit allen Mitteln herauszufinden was Fred wirklich ist, und warum es auf den Markt gebracht werden soll, so kommen wir alle zu einem gemeinsamen Nenner. Dieses Update wird künftig maßgeblich an der Beeinflussung von Webseiten beteiligt sein.

Abstrafung einzelner Webseiten

Erste Analysen zeigen ganz klar, dass das Update Fred URLs einzelner Webseiten teilweise um mehr als 100 Ränge nach hinten geworfen hat. Da fragt man sich doch warum das so sein muss.

Welche Kriterien nun dazu führen, dass einzelne Webseiten im Suchmaschinen-Ranking nun ganz abstürzen, das gibt Google wie bei vielen anderen Fällen nicht bekannt.

Sistrix, ein SEO-Anbieter, hat eine eigene Analyse durchgeführt und dazu 300 Domains aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Spanien untersucht, die seit dem 13. März enorm an Sichtbarkeit einbüßen mussten. Das Ergebnis kann durchaus als schockierend betrachtet werden: Google wird auf die Qualität von Seiteninhalten noch mehr achten als zuvor.

In der durchgeführten Studie waren fast alle Webseiten mit Werbung versehen. Weiterhin habe es auf diesen Webseiten nur wenige Informationen zum eigentlichen Thema gegeben. Die abgestraften Seiten enthielten Werbebanner inklusive AdSense-Kampagnen.

Content und zuviele Ads ist schlecht

Barry Schwartz von SERoundtable hat es mit seinen Beobachtungen und Erfahrungen auf den Punkt gebracht. Content-Seiten, die sich nur mit dem Platzieren von AdSense beschäftigen, werden gnadenlos abgestraft. Sicherlich kennt das jeder. Ein kurzer Artikel wird auf 5 Unterseiten ausgewälzt. Da geht es wohl kaum um den fehlenden Platz für den Text. Vielmehr steht das Inventar im Vordergrund, welches in Gewinn umgewandelt werden soll. Einige von diesen Seiten haben über Nacht bis zu 90 Prozent an Traffic verloren. Dabei konnten nur wenige dieser Webseiten positive Auswirkungen spüren. Darunter befanden sich auch einige Webseiten, die ihre Ads vollständig entfernt hatten. Daher ist die Vermutung sehr nahe, dass das Google Update Fred das Ziel hat, derartige Webseiten in Zukunft abzustrafen.

Fazit

Wenn wir uns also die Ranking Verteilung ansehen, dann zeigt sich wieder einmal ein Bild, welches für Google sehr typisch ist. Nach der Einführung vom Fred Update werden viele Rankings um 40 bis 100+ Positionen zurückfallen. Schaut man sich aber die 300 untersuchten Domains an, so wird einem recht schnell klar, dass die meisten mit Werbung überladen waren. Weiterhin enthielten diese Webseiten Content, der sehr veraltet und dünn erschien. Des Weiteren fand man auf diesen Webseiten zahlreiche 300 Wort SEO Texte, die bis zum Umfallen mit dem Fokus Keyword versehen waren. Darauf ist zu schlussfolgern, dass alle Webseiten, die bereits mit dem vorherigen Google-Update Panda ihre Probleme hatten, auch unter dem neuen Update Fred sicherlich viel leiden werden. Dies gilt natürlich auch für Webseiten, die zuviele Ads auf ihren Content-Seiten haben. Auf der anderen Seite werden sämtliche Webseiten, die auf qualitativ hochwertigen Content für ihre User setzen, nichts zu befürchten haben.

Google betreibt mit der Einführung von Fred ein äußerst hartes Vorgehen gegen AdSense-Spam. Dies ist interessant, weil es kurzfristig Google sehr viel Geld kostet. Auf der anderen Seite kommt Google seinem Ziel näher, nämlich ein besseres Netz für jeden User zu gewährleisten. Denn das Geschäftsmodell mit Werbebannern wie AdSense gehören zu den unangenehmsten Missbräuchen überhaupt.

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Google-Update Fred
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