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Podcasts sind nicht nur nach wie vor im Trend, sondern zur Freude smarter Unternehmer immer beliebter, wie Statistiken national und international klar aufzeigen. Ein weiterer Vorteil für alle Podcaster ist das hochwertige Kundensegment an interessiertem Publikum, welches die Zeit im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln gerne damit verbringt, sich über aktuelle Produkte oder wichtige Themen zu informieren. Eine günstige Möglichkeit, sich selbst als Fachperson zu etablieren und gleichzeitig günstig für Produkte und Dienstleistungen zu werben. Die hierfür nötigen Investitionen sind enorm gering, – vor allem, wenn regelmäßig Podcasts erscheinen. Die Produktionszeit verkürzt sich immer mehr und auch das eventuell zusätzlich investierte Zubehör macht sich schnell bezahlt.

Was heißt Podcast?

Der Begriff Podcast umfasst Audio- und Videobeiträge, welche über das Internet abrufbar sind. Es handelt sich hierbei um ein Wort, welches sich aus Pod für „Play on demand“ und Cast „Broadcast (Rundfunk) zusammensetzt.

Dabei ist ein Podcast dank aktueller Technologien und Software leicht herzustellen. Ein PC oder Laptop sind dabei völlig ausreichend, allerdings gibt es im Bereich Software und Mikrofon und Kamera große Qualitätsunterschiede, sodass wir dir einige Produkte für die Herstellung professioneller Podcasts sehr ans Herz legen und weiter unten detailierter beschreiben, damit du dabei einen professionellen Eindruck von dir vermittelst und die gewünschte Werbewirkung erzielst.

Für wen eignen sich Podcasts?

Grundsätzlich sind Podcasts ein hervorragendes Werbemittel für alle, die etwas zu sagen haben und den Hörern einen Mehrwert an Informationen bieten. Erfahrungsgemäß haben sich Podcasts insbesondere für folgende Bereiche, Themen und Branchen als hervorragendes Werbemittel erwiesen:

  • Selbständige aller Branchen aber insbesondere:
  • Autoren
  • Coaches und Therapeuten
  • Entertainer
  • Produkttester
  • Dienstleister, insbesondere im Vertrieb- und Marketing
  • Hersteller von Produkten aller Art aber auch
  • Affiliates, welche Produkte vermitteln

Mit Podcasts hast du letztlich die Möglichkeit, aus 3 Quellen zu verdienen:

– Werbeeinblendungen,

– Verkauf Deiner Produkte oder Dienstleistungen sowie eventuell

– Spezielle Podcasts, die du gegen Entgeld anbietest.

In der heutigen Welt, in welcher sogenannte Autoren ihre Bücher oft von Ghostwritern schreiben lassen, gefälschte Bewertungen zu Produkten vorliegen und Bilder von Grafikern manipuliert werden, unterstreichst du die Glaubwürdigkeit deiner Person und beworbenen Produkte mit einem Podcast enorm, – insbesondere wenn die richtige Software und technischen Mittel vorliegen, professionelle Podcasts zu erstellen. Abonnenten sichern dir hierbei regelmäßiges Publikum, sodass sich gar richtige Fangemeinden entwickeln können.

Auf was ist bei der Erstellung von Podcasts zu achten?

Bei der Erstellung professioneller Podcasts spielen 4 Hauptfaktoren eine übergeordnete Rolle:

– Eingesetzte Technik

– Software

– Sprechtechnik und Aufbau

– Speichermethoden, Regelmässigkeit und Feeds

Technik im Einsatz

PC und Mikrofon

Ein normaler PC oder Laptop ist für die Erstellung von Podcasts normalerweise absolut ausreichend. Allerdings sollte das Mikrofon und eventuell die Kamera, falls die Podcasts als Video produziert werden, hervorragende Qualität aufweisen. Gute Mikrofone die sich hierfür eignen sind bereits ab 70-150€ zu haben. Sehr bewährt hat sich das Mikrofon RODE, mit hervorragendem Preis-/Leistungsverhältnis. Die Aufnahmequalität ist hervorragend und ermöglicht mit entsprechender Software wie AUDACITY einige Features wie beispielsweise der Einbau von Hintergrundmusik oder Rauschunterdrückung. Doch keine Bange: auch Anfänger werden sich sehr schnell mit nur wenigen Klicks zurechtfinden.

Die Kamera & Beleuchtung

Falls Podcasts mit Videounterstützung erstellt werden, sollte unbedingt auf eine hervorragende Bildqualität geachtet werden. Die Smartphone liefern hochwertige Bilder, sind einfach in der Handhabung und bereits ab EUR 250 zu haben. Ebenso wichtig wie die Kamera ist die richtige Beleuchtung.

Experimentere Anfangs mit der Beleuchtung, die dir bereits zur Verfügung steht und beachte dabei auch auf den Einfluss des Tageslichts. Besonders bequem und professionell sind natürlich spezielle Kameraleuchten und auch Reflektoren, die das Beste herausholen und dir völlige Unabhängigkeit hinsichtlich Tageslicht ermöglichen. Solches Zubehör, welches sich für Podcasts oder YouTube Videos besonders eignen sind günstig zu guter Qualität zu haben. Wer noch weiter gehen möchte, findet gute Reflektorensets wie beispielsweise Studioleuchte Softbox, welches ab 60 EUR erhältlich ist.

Der Hintergrund sollte mit Bedacht gewählt werden: Vollgestopfte Regalwände, persönliche Souvenirs, Fotos, Betten, Küche oder Wohnzimmer sollten nicht gezeigt werden. Idealerweise wählst du einen neutralen Hintergrund.

Software

Zur Unterstützung guter Podcasts empfehlen wir AUDACITY, wie auch OBS Studio. Beide sind kostenlos und aufgrund ihrer einfachen und intuitiv umsetzbaren Bedienung und Zusatzoptionen wie beispielsweise das Schneiden und Bearbeiten (OBS Studio leider nicht) von Audiodateien sehr gut geeignet. Auch werden Hintergrundgeräusche optimal unterdrückt.

Sprechtechnik und Aufbau

Wenn du folgende Regeln beachtest, bekommst du einige Pluspunkte bei deinem Pulikum:

1. Übe erst ein paar mal anhand kurzer Texte. Das freie Sprechen ist am Anfang etwas ungewohnt. Nach einigen Versuchen wird das jedoch immer einfacher.

2. Achte darauf, dass du nicht durch Klingeln an den Türen, Summen oder Klingeltönen der Handys oder Personen gestört wirst.

3. Frage nach ein paar Probeläufen kritische Personen, was verbessert werden könnte.

4. Sprich langsam, verständlich und nach Möglichkeit ohne starken Dialekt.

5. Setz dich beim Sprechen aufrecht, aber entspannt hin.

6. Mit einem Blatt Papier oder Karteikarten unterstützt du die freie Rede.

7. Reines Ablesen sollte nach Möglichkeit vermieden werden, bei Video-Podcasts geht das natürlich nicht.

8. Achte auf einen gelungenen Aufbau deiner Inhalte. Der folgende Absatz bietet dir einige Tipps für einen spannenden Aufbau deiner Podcasts, damit die Hörer oder Zuschauer interessiert von Anfang bis zum Ende dabei bleiben.

Inhaltlicher Aufbau eines Podcasts

Podcasts sollten in folgende Bereiche aufgeteilt werden:

1. Spannende Einleitung

Stelle dich kurz vor ohne dabei zu lange von dir zu reden, – es sei denn, der Podcast handelt von deinem Leben. Erkläre im Anschluss, worüber das Publikum im Podcast erfahren wird. Spreche den Zuschauer oder Hörer öfters in der direkt an.

2. Strategischer Aufbau der Hauptinhalte

Teile die Inhalte schlüssig ein, wobei du klare Übergänge schaffst. Die Lösung auf ein etwaiges Problem oder eine Fragestellung sollte erst gegen Schluss erfolgen. Du verstärkst die Glaubwürdigkeit, indem du klar verständlich sprichst und sorgsam mit Fachbegriffen umgehst. Falls du solche verwendest, erkläre sie. Um den Unterhaltungswert zu steigern, sind einige witzige Einlagen oder auch Fragen an die Hörer oder Zuschauer durchaus erlaubt.

3. Zusammenfassung, eventuell letzte Tipps und Vorschau auf nächsten Podcast

Fasse die Inhalte nochmals grob zusammen und gebe den Hörern nach Möglichkeit noch einige hilfreiche Tipps. Ein Verweis auf die Website, den Youtube-Channel, Bücher und ähnliches sind an dieser Stelle lohnenswert wie auch eine Vorschau auf den nächsten Podcast.

Abspeichern

Speichere die die Audiodatei im .mp3 Format ab. Wenn nur gesprochen wird, ist eine Bitrate von 128 kbps wahrscheinlich ausreichend. Beinhaltet der Podcast Musik, solltest du jedoch mindestens eine Bitrate von 192 kbps wählen.

Verwende im Dateinamen keine Sonderzeichen wie Hashtag oder Fragezeichen und entferne lästiges Hintergrundrauschen sowie längere Pausen. Du kannst auch leicht einn Intro oder eine Hintergrundmusik wählen.

Es ist ratsam, den Podcast zusätzlich im .wav-Format als Backup abzuspeichern

Infos und Coverbild

Wähle für deinen Podcast ein passendes Coverbild. Es gibt einige Portale, auf denen du kostenlose und lizenzfreie Bilder downloaden kannst. Zusätzlich ist es nötig, die Datei mit ID-Informationen zu taggen (Album, Künstler, Thema, …). Die ID3-Tags der .mp3 Datei helfen den Hörern, den Podcast zu finden und zu katalogisieren. Der Name und das Datum des Podcasts sollten daher klar erkennbar sein.

RSS –Podcast-Feed

Ein Feed ist wie ein Container für die .mp3 Dateien zu betrachten, welcher den Hörern oder Feedsammlern anzeigt, wo neue Podcasts zu finden sind. Auf der Website oder einem Blog kann ein RSS-Feed integriert werden, welcher alle Standards eines gültigen 2.0-Feeds erfüllen muss. Für kürzere Feeds sind RSS-Lösungen wie beispielsweise Castmate oder Libysn ausreichend.

Abschließende Podcast Tipps

Der ganze Aufwand lohnt sich wirklich nur bei wirklich guter Klangqualität. Das Mikrofon RODE bietet sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Die Software AUDACITY und OBS Studio sind nicht nur ausreichend, sondern übersichtlich, einfach zu bedienen und mit netten Extras ausgestattet.

Willst du den RSS-Feed auf Apple iTunes veröffentlichen, musst du einige zusätzliche Felder hinzufügen.

Liste dein Podcast in allen wichtigen Verzeichnissen wie AllTip, Digital Podcast, All Podcast, Podcast Alley und Gigdal.

Vergiss nicht, die entsprechenden Dienste wie FreshPodcasts anzupingen, wenn du eine neue Episode veröffentlicht hast.

Auch YouTube ist ein hervorragender Ort, den Videopodcast populär zu machen.

Solltest du Audacity verwenden, musst du den LAME MP3 Encoder installieren, um die Aufnahmen im .mp3-Format abspeichern zu können.

Summary
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Podcast
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